Alta Escuela
   
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  Datum: 09.09.2010


 

Tip des Monats März 2003

Spanischer Schritt – mehr als eine Zirkus-Lektion

Der Spanische Schritt ist eine nette Übung, um dem Präsentations- und Geltungsbedürfnis des Pferdes Rechnung zu tragen. Aber es ist noch mehr!

  1. Das Pferd lernt, Gewicht auf die Hinterhand nehmen zu müssen, um die Vorderhand heben zu können. So wird im Spiel die Hinterhand gekräftigt und das Pferd zum Tragen befähigt.
  2. Die Schulterfreiheit des Pferdes erhöht sich.
  3. Die diagonalen Hilfen werden verstanden (äußerer Zügel und innere Wade, wenn das äußere Vorderbein gestreckt werden soll und umgekehrt).
  4. Das Pferd wird mental gestärkt, da diese Übung "groß macht". Achtung: Bei dominanten unerzogenen Pferden diese Lektion wohl dosiert und kontrolliert ausführen, damit das Pferd nicht frech wird.
  5. Der Takt verbessert sich.
  6. Dadurch, dass das Pferd lernt, auf Kommando ein Bein vorzustrecken, fällt das spätere Erlernen von Passage und Spanischem Trab leicht.
Fehler: Wenn das Pferd nicht mit der Hinterhand untertritt, verlagert es auch nicht sein Gewicht zurück (siehe Bild). So bleibt der Nutzen für die Kräftigung der Hinterhand aus!

Korrektur: Zu Beginn lieber auf Kadenz verzichten, dafür aber gut zwischen den Tritten vorwärts gehen. Oft zwischen Spanischem Schritt, Polka und Chambette wechseln.

 
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