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Tip des Monats März 2003
Spanischer Schritt – mehr als eine Zirkus-Lektion

Der Spanische Schritt ist eine nette Übung, um dem Präsentations- und Geltungsbedürfnis des Pferdes Rechnung zu tragen. Aber es ist noch mehr!
- Das Pferd lernt, Gewicht auf die Hinterhand nehmen zu müssen, um die Vorderhand heben zu können. So wird im Spiel die Hinterhand gekräftigt und das Pferd zum Tragen befähigt.
- Die Schulterfreiheit des Pferdes erhöht sich.
- Die diagonalen Hilfen werden verstanden (äußerer Zügel und innere Wade, wenn das äußere Vorderbein gestreckt werden soll und umgekehrt).
- Das Pferd wird mental gestärkt, da diese Übung "groß macht". Achtung: Bei dominanten unerzogenen Pferden diese Lektion wohl dosiert und kontrolliert ausführen, damit das Pferd nicht frech wird.
- Der Takt verbessert sich.
- Dadurch, dass das Pferd lernt, auf Kommando ein Bein vorzustrecken, fällt das spätere Erlernen von Passage und Spanischem Trab leicht.
Fehler: Wenn das Pferd nicht mit der Hinterhand untertritt, verlagert es auch nicht sein Gewicht zurück (siehe Bild). So bleibt der Nutzen für die Kräftigung der Hinterhand aus!

Korrektur: Zu Beginn lieber auf Kadenz verzichten, dafür aber gut zwischen den Tritten vorwärts gehen. Oft zwischen Spanischem Schritt, Polka und Chambette wechseln.

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