Alta Escuela
   
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  Datum: 10.03.2010


 

Die allerersten Ursprünge eines jeden Reitstils — auch der Alta Escuela — sind Gebrauchs- und Arbeitsreitweisen. Daraus haben sich auf der iberischen Halbinsel die Doma Vaquera in Spanien bzw. die Campinoreitweise in Portugal entwickelt, die Stierkampfreiterei und die Hohe Schule. Die Hohe Schule (span.: Alta Escuela) beeinflusste maßgeblich die Reiterei in anderen Ländern. Dort wurde sie auch teils zum Selbstzweck, um ihrer Schönheit willen, zum Repräsentieren am Hof oder für die Jagd und das Militär angewendet. Dadurch erfuhr sie einige Abwandlungen, die im Vokabular noch heute für einige Verwirrung stiften. Beispielsweise versteht man in Saumur in der Schule Cadre Noir unter Croupade oder Courbette etwas ganz anderes als in der Wiener Hofreitschule.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Hohe Schule im Barock entwickelt wurde (z.B. Gueriniere, Pluvinel) und Lektionen aus dem natürlichen Bewegungsablauf — insbesondere von Hengsten — zeigt. Diese Bewegungsabläufe werden zur systematischen Gymnastizierung des Pferdes vervollkommnet. Je nach Eignung des Pferdes zeigt es dann Lektionen bis zur Schule über der Erde.

 
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Was der Reiter

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