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Datum: 10.03.2010 | ||||||||||||||||||||||||
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Warum "Alta Escuela"?Viele vermissen die vielgepriesene Harmonie
Ich zeige in kleinen nachvollziehbaren Schritten praxisnahe Wege der Ausbildung von Reiter und Pferd auf. Praxisnähe erreiche ich durch konkrete Fallbeispiele geben und durch die Möglichkeit, mit mir zusammen vor Ort zu lernen. Mein Ausbildungsstil ist geprägt von der "Freiwilligkeit des Gehorsams", von Respekt, Harmonie und unsichtbaren Hilfen. Dieser Stil ist absolut Rasse-offen. Ich passe mich dem Ausbildungsstand, Körperbau, Temperament und den Neigungen des einzelnen Pferdes an. Mit gezielter Gymnastizierung gleiche ich viele scheinbare Gebäudemängel aus, so dass die Pferde – ohne Schaden zu nehmen – bequem geritten werden können, gesünder alt und mit den Jahren immer schöner werden. Rasse-offen heißt für mich auch, dass ich ein z.B. englisch gerittenes Pferd auch innerhalb seiner Disziplin fördere, ohne dass Pferd und Reiter "umsatteln" müssen. Reiten ist leicht: Du brauchst fast nichts zu machen.Reiten ist schwer: Denn du darfst auch fast nichts machen!Das ist die Maxime meines über 30-jährigen Reitens und von 20 Jahren Ausbildung. Diese Maxime wurde mir quasi in die Wiege gelegt, denn ich wurde geprägt durch die Ostpreußen-Tradition meiner Familie, das Wissen anderer Ausbilder (z.B. Solinski, Oliveira, Harry Boldt), die Literatur und vor allem durch die Pferde und Reiter, mit denen ich gearbeitet habe. Mein Anliegen mit dieser Website ist es, nicht nur Ausbildungsinhalte, sondern Hintergründe der Ausbildungsmethoden allgemein und auf Basis der Alta Escuela im Besonderen aufzuzeigen. Jeder, der mitdenkt und sein Pferd liebt, kann diesen Weg gehen! Möglicherweise zerstöre ich damit den Nimbus um die "Barock-Pferde". Es stimmt, dass es "barock" gebauten Pferden leichter fällt als "normalen" Pferden, die Lektionen der Alta Escuela auszuführen. Aber verdient es nicht jedes Pferd, dass man es pferdegemäß fördert und ihm einen Weg weist, schöner zu werden und den Reiter leichter tragen zu können? Jeder kennt das Phänomen, dass 10 Ausbilder zu einem Thema 10 verschiedene Meinungen vertreten. Alles klingt logisch, man versucht es am eigenen Pferd nachzuarbeiten und scheitert — noch mehr verunsichert als vorher. Warum? Viele Ausbilder — auch viele namhafte — vergessen oft, dass ihre eigenen gesammelten Erfahrungen durchaus für sie selbst und ihre Pferde Gültigkeit haben können, aber nicht zwingend für ein anderes Pferd in seiner Einzigartigkeit und die persönlichen Vorstellungen seines Reiters passen müssen! Und schon sind wir beim verpönten "Dr. Oetker-Prinzip": MAN NEHME... Wenn Sie sich und Ihr Pferd nicht "verbiegen" wollen, müssen Sie sich aus den verschiedenen Stilen den für Sie und Ihr Pferd passenden heraussuchen. Denn das ist das Geheimnis guter Ausbilder: Sie bleiben offen für Neues, bilden sich weiter, lernen von ihren 2- und 4-beinigen Schülern und bleiben doch ihren Prinzipien treu: Ihre Marie Symbill |
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